Vorstoß in eine neue Dimension

Vorstoß in eine neue Dimension

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13.000 Quadratmeter Grundstücksfläche, 6.000 Quadratmeter Lagerfläche, bis zu 6.000 Palettenstellplätze in Temperaturzonen von +4 bis zu -24 Grad Celsius – so lauten die imposanten Eckdaten des Projekts „Multitemperaturlager Vorchdorf“, das das österreichische Tochterunternehmen von Meyer Logistik jetzt in Angriff genommen hat.

„Unser Familienunternehmen ist europaweit für die meisten der großen Lebensmitteleinzelhändler tätig. Die Expertise, die wir uns dabei beim Thema Temperaturführung erarbeitet haben, wollen wir nun auch im Bereich Lager- und Kontraktlogistik unseren Kunden zur Verfügung stellen“, erklärt Heinz Meyer. Und Mario Trifunovic, ebenfalls Geschäftsführer der „Meyer-Tochter“, ergänzt: „Wir erweitern damit unser logistisches Dienstleistungsportfolio um einen kompletten Fulfillment-Service – von der Bestellannahme über die Lagerwirtschaft bis hin zur Kommissionierung.“

 Spatenstich in Vorchdorf

Bei dem Multitemperaturlager handelt es sich um das erste, komplett von Meyer Logistik in Eigenregie konzipierte und betriebene Lager dieser Art. Am vergangenen Freitag begannen in Vorchdorf in Oberösterreich mit einem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten. In Zukunft werden hier nicht nur Lebensmittel für die Supermärkte und Discounter der Region gelagert, sondern vor allem auch Vorprodukte für die Lebensmittelindustrie in Österreich und Süddeutschland

 

Als „Schnelldreher“ konzipiert

Da es gerade auch dabei auf Frische und eine Just-in-time-Belieferung der Produktionsstätten ankommt, ist alles auf zügige Prozessabläufe ausgerichtet. „Unser neuer Standort wird ein sogenannter Schnelldreher sein. Wir kommissionieren im 24/7-Rhythmus täglich rund um die Uhr“, erklärt Trifunovic.

Vorchdorf wartet mit Green-Solutions auf

Da eine nachhaltige Unternehmensführung den Inhaberfamilien von Meyer Logistik sehr wichtig ist, standen bei der Planung des Multitemperaturlagers auch ökologische Prinzipien im Mittelpunkt. Heinz Meyer dazu: „Unseren Strom produzieren wir über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und auch die Abwärme unseres Kühlsystems wird genutzt: In der kalten Jahreszeit heizen wir damit die Verwaltungs- und Sozialräume und sorgen mittels einer ausgeklügelten Außenbodenheizung für einen eis- und schneefreien Außenbereich“. Rund ein Jahr Bauzeit ist für den Neubau veranschlagt. Im zweiten Quartal 2022 sollen die die ersten Waren hier ihren (Umschlag)Platz finden.

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